Nolte Inselküche Designstil FERRO Blaustahl Soft Lack Arcticweiß Softmatt

Echtmetallfronten

Fronten mit Metalloberfläche in der Küche

Echtmetallfronten bringen die Wirkung von Stahl in die Küche, ohne dass die Schränke schwer werden. Eine dünne Schicht aus echten Metallpartikeln liegt auf einer Holzwerkstoffplatte und wird mit Klarlack versiegelt. Die Oberfläche fühlt sich rau an, schimmert je nach Lichteinfall unterschiedlich und zeigt an keiner Stelle dasselbe Bild. Nolte führt diese Front unter dem Namen FERRO in den Farben Blaustahl und Cortenstahl. Küchen Petsch in Weißwasser zeigt Ihnen die Muster im Original und erklärt, wo sich die Front in Ihrer Küche lohnt.

Aufbau der Metallschicht

Der Hersteller trägt auf eine Holzwerkstoffplatte mehrere Schichten aus Metallpartikeln, Harzen und Farbe auf. Jede Schicht härtet vollständig aus, bevor die nächste Schicht folgt. Ein Klarlack schließt die Oberfläche ab und schützt sie vor Feuchtigkeit und Fett. Die Front bleibt mit 19 Millimetern so stark wie eine Lackfront und lässt sich mit denselben Scharnieren und Auszügen verarbeiten. Das Metall liegt also nur außen, das Gewicht der Schränke steigt kaum. Die Partikel bleiben im Lack sichtbar und verleihen der Fläche ihre Tiefe. Der Auftrag erfolgt in mehreren Arbeitsgängen von Hand, deshalb gleicht keine Front der anderen.

Oberfläche und Haptik

Ihre Hand spürt beim Öffnen eine feine Körnung, ähnlich wie bei gebürstetem Stahl. Das Licht bricht sich an den Partikeln, sodass die Front am Morgen anders wirkt als am Abend unter der Deckenleuchte. Blaustahl zeigt ein dunkles Grau mit bläulichem Schimmer, Cortenstahl dagegen ein warmes Rostbraun mit sichtbarer Patina. Die Metallpartikel machen die Front außerdem magnetisch. Einkaufszettel, Kinderzeichnungen und Postkarten halten mit einem Magneten direkt an der Schranktür, ohne Klebestreifen und ohne Bohrloch. Das ist in einer Küche mit Kindern ein praktischer Nebeneffekt. Die Fläche bleibt dabei frei von Rückständen, weil der Magnet keine Spur auf dem Lack hinterlässt.

Kombinationsmöglichkeiten

Echtmetall wirkt am stärksten im Kontrast. Nolte kombiniert die Front FERRO in Blaustahl mit weißen Fronten in Soft Lack Arcticweiß softmatt, sodass sich dunkle Schrankwände und helle Regale abwechseln. Eiche oder Nussbaum als Arbeitsplatte oder Regal nehmen dem Metall die Kühle und bringen Wärme in den Raum. Eine schwarze Arbeitsplatte aus Keramik oder Quarzstein verstärkt dagegen den industriellen Charakter. Griffleisten in Schwarz oder eine grifflose Ausführung passen zur geraden Linie der Front. Sie stellen bei Küchen Petsch Front, Arbeitsplatte und Rückwand nebeneinander und prüfen die Wirkung bei Tageslicht.

Pflege und Nachteile

Ein feuchtes Tuch mit etwas Spülmittel reicht für die Reinigung, danach wischen Sie die Fläche trocken nach. Scheuermittel und harte Schwämme kratzen den Klarlack an und lassen die Stelle heller wirken. Sie wischen Fett vom Kochfeld am besten zeitnah ab. Die raue Oberfläche zeigt Fingerabdrücke kaum, ein Vorteil gegenüber Hochglanz. Metallfronten liegen preislich in der oberen Gruppe des Herstellers, weil der Schichtauftrag aufwendig ist. Viele Kunden planen deshalb nur einen Teil der Küche in Metall, etwa die Hochschränke oder die Insel, und den Rest in Lack. Starke Schläge mit hartem Geschirr können Kanten beschädigen, das gilt aber für jede Front.

Einsatz in der Küchenplanung

Echtmetall entfaltet seine Wirkung in großen, offenen Räumen mit viel Tageslicht. Eine Insel mit Metallfronten steht dort wie ein Möbelstück frei im Raum, während die Hochschränke an der Wand in Weiß zurücktreten. Ein einzelner Block reicht in kleinen Küchen oft aus, etwa der Hochschrank mit Backofen und Kühlschrank, damit das Material den Raum nicht erdrückt. Die Front passt zu Beton am Boden, zu Parkett in Eiche und zu dunklen Wandfarben. Das Material lässt sich im Wohnbereich in Regalen und Sideboards weiterführen, sodass Küche und Wohnzimmer eine gemeinsame Sprache sprechen. Zu einer Landhausküche mit Rahmenfronten passt Metall dagegen nicht.

Fazit

Echtmetallfronten passen zu Küchen, die als Möbel im Wohnraum wirken sollen und Kontraste vertragen. Die Front verbindet die Optik von Stahl mit dem Gewicht und der Verarbeitung einer Holzwerkstoffplatte. Sie sehen bei Küchen Petsch in Weißwasser FERRO in Blaustahl und Cortenstahl neben passenden Lackfronten, Arbeitsplatten und Rückwänden und planen Ihre Küche mit uns in unserem Studio. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

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Welche Küchenfronten gibt es?

Lackfronten

Lackfronten bestehen aus einer MDF-Platte mit mehreren Lackschichten, geschliffen und poliert. Sie sind matt oder glänzend erhältlich und in fast jeder Farbe lieferbar. Ein feuchtes Tuch reicht für die Pflege, Kratzer durch spitze Gegenstände sollten Sie jedoch vermeiden.

Holzfronten

Holzfronten zeigen die Maserung des Baums und machen die Küche wohnlich. Massivholz besteht durchgehend aus einer Holzart, Echtholz aus einer furnierten Trägerplatte. Beide Varianten brauchen gelegentlich Öl oder Wachs und halten dann viele Jahre.

Keramikfronten

Keramikfronten sind hart, hitzebeständig und unempfindlich gegen Kratzer. Die Dekore reichen von Marmor bis Stein und passen zu Arbeitsplatten aus demselben Material. Der Preis liegt im oberen Bereich, dafür bleibt die Oberfläche jahrzehntelang unverändert.

Glasfronten

Glasfronten aus Sicherheitsglas sind rückseitig lackiert und wirken durch ihre Tiefe edel. Sie sind kratzfest, leicht zu reinigen und in vielen Farben erhältlich. Fingerabdrücke fallen auf glänzendem Glas auf, satiniertes Glas verbirgt sie besser.

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